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ONLINE SHOP
Der Online Shop ist zu einem Fixpunkt der Website der Galerie-Leonhard geworden. Dort werden "Neueingänge" aufgenommen und präsentiert.
Durch Info Mails werden Sie auf Neuerungen und Besonderheiten im Online Shop hingewiesen. 

Hier sind Infos zur aktuellen Ausstellung

RUMETSHOFER

Die Bilder von Adelheid Rumetshofer verblüffen schon beim ersten Anblick mit ihrer pulsierenden Präsenz in absoluter Abstraktion. Die Reduktion auf eine Farbe in kontinuierlich verlaufenden Schattierungen von einer Intensität in die andere und eine dadurch erzeugte Unschärfe lassen den Blick permanent im Bild nach Halt suchen, den er jedoch nicht findet. Die Farbfläche beginnt zu schweben und in der Wahrnehmung zwischen Oberfläche und Tiefe zu springen. Keine gegenständliche Darstellung, kein Pinselstrich oder Verweis auf den Entstehungsprozess lenkt von dieser Konzentration auf die Farbe und ihre Raumwirkung ab. Als Person möchte die Künstlerin explizit keine Spur hinterlassen.

Textauszug, Verena Kienast, 2024


RADLWIMMER
Fritz Radlwimmer, geboren 1963, ist seit 1988 tätig als freischaffender Künstler (Atelier in Senftenbach, OÖ) und Kunstpädagoge. Ständig suchend folgt er jenen Impulsen, die das Leben vertiefen und bereichern – etwa in Bildender Kunst, Musik, Literatur, Philosophie, Physik und Natur. Daraus entwickelt sich seine Kunst, welche geprägt ist von einer reduzierten Materialsprache, von dem gestalterischen Tasten nach dem Wenigen als Ausdruck der Fülle.
Die Reliefs beleben die Wände, können sich ausbreiten, atmen, bannen gleich den Blick. Das Material wird spürbar. Es spricht. Haptik regiert. Wie aus der Fläche in den Raum gedehnte Landkarten wirken Verkrustungen, Risse, strukturieren unterschiedliche Oberflächen. Spiegelflächen, die kosmische Vielfalt symbolisieren.

 

Weiters findet man:

Konstruktivismus – Op-Art – Kinetik
Der Aufbruch zu etwas Neuem war das auffälligste Charakteristikum der 50er und 60er des 20. Jahrhunderts. Junge Künstler aus ganz Europa wandten sich gegen vorherrschende Stilrichtungen um neuen Ideen Platz zu machen. 
Es entstanden, isoliert voneinander, von Künstlern aus den unterschiedlichsten Ländern, Arbeiten ähnlichen Inhalts. Formale Möglichkeiten wurden gesucht und ausgelotet, um Bewegung und Struktur im Werk darzustellen und zu integrieren.
Hierbei baute man auf einem Fundament auf, das schon am Anfang des 20. Jahrhunderts im Zentrum des Interesses stand. Die frühe Avantgarde des 20. Jhdt. wie der Kinetismus, Futurismus, De Stijl oder das Bauhaus waren Gruppierungen die sich für konstruktive Malerei und das Phänomen der Bewegung und der Wahrnehmung begeisterten.

Eine zentrale Rolle kam 1961 der Ausstellung „Nove Tendencije“ – Neue Tendenzen zu. In dieser Ausstellung, die in Zagreb stattfand, gelang es erstmals die voneinander unabhängig arbeitenden Künstler zu vereinen. Es entstanden Freundschaften und Gruppierungen. In den folgenden Jahren bis 1969 vereinte die „Nove Tendencije“ fast alle Künstler und Künstlergruppen die sich mit, Struktur, Rastersystemen, Licht- und kinetischer Kunst beschäftigten. 
Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug durch Europa. Den Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht zum Gegenüber des Kunstwerks sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.

In der Mitte der 1960er Jahre etablierte sich die Op-Art in einem wahren Siegeszug weltweit. Einen Höhepunkt markierte schließlich 1965 die Ausstellung „The Responsive Eye“ im New Yorker Museum of Modern Art. Das menschliche Auge war der Ausgangspunkt. Der Betrachter wird nicht nur zum Gegenüber des Kunstwerks, sondern zum Bestandteil. Die Op-Art will überraschen, beteiligen und in Erstaunen versetzen.
In den darauffolgenden Jahren fächern sich die Wege der „konkreten“ Künstler weiter auf.

Pro Jahr werden 10 Personal- oder themenbezogene Ausstellungen gezeigt.

Durch das hochwertige Programm, spricht die Galerie Leonhard ein spezielles Sammlerpublikum an.