Belinda Cadbury und John Carter /   Aktuelle Ausstellung
Belinda Cadbury zeichnet mathematisch-geometrische Partituren aufs Papier. Abstrakte Denkprozesse, die sich in ihrer rhythmischen Wiederholung zu v...
Belinda Cadbury und John Carter /   Aktuelle Ausstellung
Belinda Cadbury zeichnet mathematisch-geometrische Partituren aufs Papier. Abstrakte Denkprozesse, die sich in ihrer rhythmischen Wiederholung zu v...

Belinda Cadbury und John Carter


Opernring 7 / Ecke Girardigasse 


Dauer der Ausstellung bis 4. Dezember

 

Belinda Cadbury zeichnet mathematisch-geometrische Partituren aufs Papier. Abstrakte Denkprozesse, die sich in ihrer rhythmischen Wiederholung zu visueller Musik steigern. Es obliegt dem sensiblen Geist, die Dramaturgie und Sinnlichkeit der Muster aus Linien und Flächen zu decodieren, zu genießen.

 

John Carter

„1987 machte ich eine Zeichnung, die den Anstoß gab für meine jüngsten Arbeiten. In meiner Zeichnung legte ich zwei identisch geteilte Parallelogramme rechtwinkelig übereinander, dies ergab eine Anzahl von Restformen und einen unerwarteten rechten Winkel. Ich sah, dass es für die Linien nicht notwendig war sich sichtbar zu kreuzen. Das Auge hat eine Fähigkeit, Verbindungen zwischen isolierten Teilen einer Form auch über größere Entfernungen zu ziehen, auch wenn die Form über große Teile verborgen ist.“

„Aus solcher einfachen Operation entwickelte ich eine reihe von Arbeiten. Unterschiedliche Ausgangssysteme erzeugten verschieden spitz zulaufende Umrisse innerhalb eines Quadrates.
Andere Möglichkeiten ergaben sich , wenn ich das Quadrat als Einheit nahm und durch Anfügen veränderte. In einigen Beispielen ließ ich die Parallelogramme und spitz zulaufenden Formen über zwei Quadrate laufen, von Seite zu Seite.“